Packender
Blues mit persönlicher
Note
Schrobenhausen (wkh)
Mit heißem
Rhythmus, leidenschaftlichen Klängen und faszinierender
Ausstrahlung versetzten Out of Blue ihr Publikum am
Donnerstagabend in Ekstase. Die achtköpfige Rhythm'n
Blues Band aus dem Aichacher Raum gab ihr Debüt
in der Colonial-Bar der Nähfabrik. Etwa 50 Zuhörer
füllten den Raum und wurden bereits wenige Minuten
nach Beginn des Konzerts vom Bluesfieber gepackt. Von
der melancholischen Wirkung, die dem Blues häufig
nachgesagt wird, fehlte bei Out of Blue jede Spur.
Dies lag vor allem an der gelungenen Zusammenstellung
der Lieder, welche meist Cover-Versionen herausragender
Bluesmusiker waren.
Out
of Blue in der Nähfabrik: „Diese
Musik reißt sogar die alten Leute noch vom Hocker." |
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Packender
Blues mit persönlicher Note
„Unsere Lieder
sind arrangiert, das heißt wir nehmen uns bestimmte
Titel als Vorlage, verleihen ihnen aber durch einen
eigenen Rhythmus unsere persönliche Note", erklärt
Saxophonist Alex Schmidt. Zur Auswahl am Donnerstag
zählten bekannte Werke, wie T-Bone Walkers „Natural
Ball" oder B.B. Kings „Tell me what can I do".
Out of Blue, die Gruppe um Adi Weidenbacher, Andreas
Reich, Marcus Krammer, Bernhard Lutz, Alex Schmidt,
Peter Merl, Elmar Hartmann und Simone Bläßing,
die in Schrobenhausen für Werner Mikosch einsprang,
besteht in dieser Besetzung erst seit Weihnachten 2004. „An
sich besteht die Band aber schon seit rund vier bis
fünf Jahren", betont Gitarrist Andreas Reich.
Der Routine der Mitglieder war es auch in der Nähfabrik
zu danken, dass die Zuhörer restlos begeistert
waren. „Die Musik reißt sogar noch die
alten Leute vom Hocker", sagte einer aus der Familie
Schmidt. Die Jungen fanden es genauso klasse. „Die
Band ist hervorragend und macht tolle Musik", sagte
die 21-jährige Edith Schönberger aus Singenbach.
Bis nach Mitternacht wurde in der Nähfabrik noch
mitgeklatscht und mitgesungen.
Schrobenhauser Zeitung
- 09.05.2005
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