Bluesnacht

B.B.Turner ist Frontmann (und Dr. der Juristerei) aus Leidenschaft


Mit seinem unwiderstehlichen Charme und seiner außergewöhnlich charismatischen Bühnen-Performance sorgt er nicht nur bei den Frauen für erruptive Gefühlswallungen.

 

 

Mein Leben in Kürze

Am 26. Januar 1976 wurde ich unter dem bürgerlichen Namen Mark Dominik Hoppe in München geboren. Wie Augenzeugen berichten war ich ein sehr braves und ruhiges Kind, derweil ich Geräusche in mich aufsog wie Jean-Baptiste Grenouille Gerüche. Der erste Beweis, dass sich diese Zeit positiv auf meine Stimmbildung ausgewirkt hat, ist eine Bemerkung in meinem Jahreszeugnis der 1. Klasse Grundschule: "Der Schüler singt wirklich schön und weiß viele Lieder". Und die Anzahl der mir bekannten Songs steigerte sich - bis heute - von Jahr zu Jahr.
Nach pflichtbewusstem Dienst in mehreren Chören begann ich, klassischerweise - und vor allem in Ermangelung so wichtiger Karrierebooster wie Deutschland sucht den Superstar" oder "Popstars" - in einer Schülerband nach höheren Weihen zu streben. Die Formation, die bei nahezu konstantem Personalbestand in kürzester Zeit ihren Namen von "Thin Crash" über "The Dukes of Blues" zum etwas obskuren "The Underground Church Band" wechselte, erreichte lediglich lokale Berühmtheit. Daneben war ich als Sänger der Blues- und Jazzband des Deutschherrengymnasiums Aichach unter Leitung des brillanten Arnold Fritscher engagiert.
Dieser Teil meiner musikalischen Entwicklung wurde jäh durch einen dauerhaften Wohnortwechsel in das Oberallgäu beendet. Ein direktes Anknüpfen sollte mir hier nur beim Grundkurs Chor gelingen, der mir sehr gute Noten bescherte. Ansonsten durchlitt ich in der Folge eine musikalische Durststrecke. Von den in diese Zeit fallenden musikalischen Projekten sind mir lediglich "The Hole in Jones" (Hits von "The Rolling Stones" [Vorsicht Wortspiel] für eine Faschingsveranstaltung gecovert [da gibt's auch eine nicht zu verachtende Live-Aufnahme]) und mein kurzes, aber sehr bereicherndes Intermezzo bei der Soulband "Safer Sax" in wirklich guter Erinnerung geblieben.
Ende Januar 2006 ging mein langgehegter Wunsch nach einer neuerlichen adäquaten musikalischen Beschäftigung in Erfüllung: durch einen glücklichen Zufall fanden die Band "Out of Blue" und meine Wenigkeit zusammen. Die meisten der Jungs kannte ich noch aus Jugendtagen. Bei dieser Gruppierung, die ich selbst als Zuhörer intensiv genossen hatte, die Stelle des Sängers und Frontmanns zu bekleiden, waren für mich eine große Ehre und keine geringere Herausforderung.
Mittlerweile sind wir ein sehr gut eingespieltes Team und der Erfolg der ersten Konzerte zeigt, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind.

Wichtige Einflüsse

Während ich in Jungen Jahren vornehmlich klassische Musik gehört hatte (die 80er Jahre waren musikalisch nicht unbedingte die kreativste Zeit in der populären Musik), begann ich mit etwa zwölf Jahren nach weiterer Inspiration zu suchen. Die Gruppen "Queen", "Dire Straits" aber auch österreichische Liedermacher erwiesen sich hierbei als interessanter Einstieg, mein langjähriger Freund und ehemaliger Gitarrist Christian Herrmann als guter Lehrmeister.
Der Beginn meines Weges zum Blues war ein eher akademischer: Der Musikunterricht führte mich im Gymnasium zur Auseinandersetzung mit den Wurzeln der Popmusik. Sowohl für den Sound dieser Musik als auch für die Inhalte, die die Musiker ihren Zuhörern übermitteln wollten, konnte ich mich spontan begeistern. Die dahinter stehende Philosophie fasziniert mich bis heute. Die Botschaft, dass man mit seinem Leid nicht alleine steht, dass man in seinem Leben auch Durststrecken überstehen und dabei immer seine Selbstachtung wie auch den Respekt vor anderen behalten muss, hat mir stets die notwendige Kraft gegeben.
Mein stets wachsendes Interesse an verschiedenen Musikrichtungen und hervorragenden Interpreten führt dazu, dass ich sehr viele bewunderungswürdige Künstler entdecken durfte. Dennoch kann ich nur einige wenige als wirkliche Vorbilder für mein musikalisches Schaffen bezeichnen. An erster Stelle darf ich Mr. B.B. King nennen, einen Mann der mich schon sehr früh in seinen Bann gezogen hat. Als Vertreter der Liga der ehrenwerten Gentlemen, die wirklich von Anfang an dabei waren, selbst noch wissen, von welchem Leid sie singen und spielen, hat mich sein Gesang und vor allem auch sein einzigartigen Gitarrenspiel spontan begeistert. Die Mischung aus Authentizität und hervorragender Bühnenshow - die ich letztes Jahr mit Mr. Andy Rich in München erleben durfte - ist einzigartig.

Bluesboy jr. - früh übt sich... (München 1979)

 

Nein, er schwitzt nie: Nach dem Halbmarathon (Augsburg 2006)

Früher auch ein beliebter Mariachi-Sänger (Acapulco 2006)

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